Warum organischer Dünger besser ist als mineralischer

Organischer Dünger im Garten

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Kurz, knapp und verständlich erklärt: Was ist der Unterschied zwischen organischem und mineralischem Dünger und warum ist organischer Dünger besser? Im Folgenden erzähle ich Euch vom Wandel in meinem Garten – ohne erhobenen Zeigefinger, denn ich bin auch nur ein Mensch und hab bisher nicht wirklich drüber nachgedacht, was ich in meinem Garten verteile.

Seit gut 8 Jahren bin ich nun stolze Gärtnerin und bepflanze das Stück Grün rund um unser Haus. Mit Düngung habe ich mich davor nicht wirklich beschäftigt, das kam erst mit dem Rasen, der nunmal da war. Ich wusste damals nicht mal, dass man Rasen überhaupt düngen muss. Was ist die natürliche Reaktion, wenn man nicht viel Zeit hat: Man kauft irgendwas, was nicht zu teuer aber auch nicht zu billig ist, und wirft es drauf. So war’s jedenfalls bei mir… Ich bin da ganz ehrlich…

Keine Chemie im Gemüsebeet

Im Gemüsebeet war das schon eine andere Geschichte, weil Chemie muss da ja nicht wirklich rein dacht ich mir. Hier kam ich dann erstmals mit organischen Düngern in Verbindung: Hornspäne, Guano und Co. Klingt erst mal ganz nett, aber warum sollte ich mein Gemüse mit tierischen Produkten düngen – das fand ich irgendwie absurd und auch ein bisschen eklig (Hornspäne? Pinguin-Kacki? Igitt!). So bin ich auf Blattwerk Pure gestoßen – vor ca. 2 Jahren. Blattwerk ist vegan und zu 100% aus Weidegras hergestellt. Einen ausführlichen Artikel zum Produkt findet ihr hier: Veganer organischer Universaldünger

Organischer Dünger im Garten

Chemie muss aber auch nicht auf den Rasen. Isso… Da gibt es tatsächlich eine gute Alternative: Ja, genau, organische Dünger nämlich. Deshalb hier nun eine kurze Zusammenfassung, wie mineralische und wie organische Dünger funktionieren und warum organische definitiv zu bevorzugen sind.

Mineralische Dünger

Zur Herstellung von mineralischem Dünger braucht es fossile Rohstoffe. Es handelt sich um einen synthetisch hergestellten Dünger.  Auf Basis von Salzen, die die Nährstoffe binden, wird die Düngeleistung beim Kontakt mit Wasser freigegeben. Die Salze werden aufgeschwemmt und geben so die Nährstoffe an die Pflanzen ab. So ist eine sehr schnelle  und gezielte Nährstoffverfügbarkeit gewährleistet, was einer der großen Vorteile von Mineralischem Dünger ist. Typische Mineralische Dünger sind zum Beispiel Blaukorn oder Bittersalz – ist bestimmt jedem ein Begriff.

Und hier liegt auch gleichzeitig das Problem der mineralischen Dünger: Bei starkem Regen zum Beispiel werden die Nährstoffe aus den Salzen schnell ausgeschwemmt und gelangen erst gar nicht zu den Pflanzen sondern direkt ins Grundwasser und sind so nicht mehr verfügbar. Für den Boden selbst tut der Dünger nichts.

Kuhmist als organischer Dünger

Organische Dünger

Da denkt man natürlich als allererstes mal an Kuhmist 😉 Naja, den hat man als Stadtmensch nun auch nicht grad um die Ecke… Kompost, Hornspäne und Brennesseljauche (bloß nicht dran riechen!) kennt man auch. Aber richtig, organischer Dünger sind natürliche Nährstoffe, die durch Kompostierung oder Fermentation entstehen. Der Dünger gibt so nicht nur Nährstoffe in den Boden ab, er reagiert gleichzeitig mit den in ihm enthaltenen Microorganismen und hilft so die Bodenqualität zu verbessern. Ich sag immer: Lebendiger Dünger 😉 Irgendwie ist es ja auch so…

Die Nährstoffe werden langsamer und zu unterschiedlichen Zeiten abgegeben – das hängt von Temperatur und Bodenfeuchte ab. Langsam ist hier das Stichwort, denn bei der Düngung mit Kompost oder Kuhmist kann es in der Tat lange dauern, bis die Nährstoffe verfügbar sind. Für viele ist das der entscheidende Nachteil von organischem Dünger.

Auf Dauer ist organischer Dünger besser

Es dauert einfach zu lange und bis das Zeug wirkt, ist die Pflanze schon eingegangen. Denkt man. Ich auch. Zurück zu meinem Rasen… Da hab ich fleißig Aldi-Dünger draufgeworfen und nach kürzester Zeit (1 Woche) stand da ein megafetter grüner Rasen – das lobe ich auch noch in höchten Tönen in meinem Rasenartikel, der auch hier auf dem Blog ist. Das ganze hält 1-2 Monate – je nach Regenintensität – und schon muss man eigentlich wieder düngen, da der Rasen wieder braun wird. Verbessert hat sich weder der Boden noch der Rasen selbst. Das hab ich mittlerweile auch kapiert – auch mit 42 lernt man noch dazu! Organischer Dünger verbessert auf Dauer die Bodenqualität. Das heißt, da verändert sich wirklich was, wenn man dran bleibt.

Das was ich schon seit langem im Gemüsebeet mache, kommt jetzt auch dem Rest des Garten zugute: kompletter Verzicht auf mineralischen Dünger und Einsatz von reinem organischem Dünger. Da ich aber keinen Kuhstall um die Ecke habe, Brennesseljauche mit keinen kleinen Jungs, die an alles rangehen, auch keine Option ist, wird mein Garten nun zum Blattwerk Pure* Testgarten. Ja, richtig gelesen.

Organischer Dünger im Garten

Blattwerk Pure im Garten – nichts anderes

Es wird ja immer viel geschrieben über Dünger, aber ich finde, Bilder sind immer besser als Worte. Ich brauche Beweisfotos. Nicht labern, zeigen! Ich werde Euch hier deshalb über die Nutzung von Blattwerk Pure* in meinem Garten auf dem Laufenden halten – in Worten, aber hauptsächlich in Bildern. Da ich ihn vielseitig anwenden kann (Gemüse- und Blütenpflanzen in Töpfen, Rosen, Rhododendron, Hortensien, Bambus, Rasen, Stauden, …), bekommt ihr quasi das Rundum-Anwendungspaket.

Hier die harten Fakten – der IST-ZUSTAND:

  • Meinen Rasen habe ich Ende März das letzte Mal mit mineralischem Dünger gedüngt
  • Für die Rhododendren gilt das gleiche – letzte mineralische Düngung im März
  • Rabatten und Blumenbeete unter den Bäumen bisher überhaupt nicht gedüngt
  • Hochbeet sowie alle Pflanzen in Töpfen dünge ich mit Blattwerk Pure
  • Zimmerpflanzen bekommen ab und zu Blattwerk – ich bin faul und vergesslich und das Zimmergrün kommt bei mir grundsätzlich immer zu kurz – da muss ich mich jetzt mal zusammenreißen!

Unser Rasen sieht aktuell katastrophal aus – was auch daran liegt, dass ständig ein Trampolin und immer mal wieder das Planschbecken draufsteht. Ich hoffe, ich kann bald einen knallgrünen Rasen vorweisen. Anyways, hier der Ist-Zustand… (peinlich, echt, nicht mal gemäht)

Organischer Dünger im Garten

Die Bilder da oben sind übrigens klickbar – dann könnt ihr euch das Elend in groß anschauen. Mein Hochbeet und meine Töpfe wiederum können sich definitiv sehen lassen – hier wächst alles wie blöd!

Hochbeet gedüngt mit Blattwerk

Sorgenkinder sind meine Beete unter den großen Kugelahorn-Bäumen. Da saugt der Baum alles weg – nicht nur Wasser, auch Nährstoffe – und ich hoffe, dass ich da mit regelmäßiger Blattwerk-Düngung noch ein bisschen was reißen kann.

Komplizierte Pflanzsituation unterm Ahorn Komplizierte Pflanzsituation unterm Ahorn

Also bleibt dran und schaut immer mal wieder vorbei! Für meinen Test wurde mir der Dünger von Blattwerk netterweise zur Verfügung gestellt.

Bis 30. Juni 2018 könnt ihr übrigens noch über diesen Link einen 10% Gutschein für den Blattwerk Pure* Dünger bei Amazon geltend machen, falls ihr den auch mal testen wollt. Der Code lautet ichsehgruen

*bei diesen Links handelt es sich um Affiliatelinks bzw. Partnerprogramme

 

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